12.01.2016 - Frauentreff

Zu einer tolle Fackelwanderung mit schönen, besinnlichen Texten die zum Nachdenken anregten, luden die Damen des Pfarrgemeinderates beim 3. Frauentreff am 12.01.2016 ein. Ein wärmendes Glas Tee im Pfarrhaus durfte im Anschluss daran natürlich nicht fehlen.

 

Danke an die Damen, für die wie immer perfekte Organisation und freuen uns auf den nächsten Treff am (Faschings-)Dienstag, den 09. Feber um 19:30 Uhr im Pfarrhaus.

 

S.Trabi



 

Fackelwanderung beim 3. Frauentreff

Ein Bericht des Kitzbüheler Anzeiger vom 28.01.2016

Der Weg vor mir

Ein Weg liegt vor mir.
Ich will ihn gehen.
Ich will den Grund spüren, der mich trägt: den Asphalt, die Steine, die Erde.
Ich will die Umgebung sehen, durch die er mich führt.
Ich will die Welt wahrnehmen, die er meinem Ohr erschließt;
Ich will offen sein für das, was mir begegnet.
Ich will die Chancen nutzen.
Ein Weg liegt vor mir.
Ich will ihn gehen.
Gott, ich fange an, ich gehe los, ich breche auf.
Gott, ich fange an, neu das Abenteuer des Lebens zu wagen
auf ein neues Ziel zuzugehen,
mich auf anderes einzulassen.
Gott, ich gehe los mit neuen Gedanken,
mit stärkeren Träumen,
mit besseren Wünschen.
Gott, geh mit mir auf diesem Weg!

Bewusst leben ...

... könnte für mich heißen:

dass ich eine Kraft wecke,
die schläft;

dass ich einen Aufbruch wage,
trotz Bedenken;

dass ich einen Ton wahrnehme,
der keinen Lärm macht;

dass ich einen Schrei ausstoße,
der unterdrückt wurde;

dass ich eine Gewöhnung abbaue,
die unnötigerweise beengt;

dass ich eine Freude wahrnehme,
aus einfacher Begegnung;

dass ich ein Abenteuer eingehe,
trotz Risiken;

dass ich einen Schritt wage,
der Veränderungen bringt.

Stille ist gut für dich, sagt man mir

Stille ist gut für dich,
sagt man mir:
Du musst in die Stille gehen.
Stille ist eine Quelle der Kraft.
In der Stille werden gute Gedanken geboren.
Ganz aus der Stille müssen deine Worte kommen.
Stille schafft Frieden und Gelassenheit.
Nur an einer stillen Stelle
legt Gott seinen Anker an,
sagt man mir.

Stille ist gefährlich für mich,
weiß ich.
In der Stille bekomme ich Angst vor mir.
Sorgen werden in der Stille übermächtig.
In der Stille klopfen Dämonen an die Tür.
Ich kreise in der Stille um mich selbst.
Meine Stille wird zum Tor der Gedanken.
Ratlosigkeit breitet sich aus in der Stille,
weiß ich.

Meine Seele ist Stille zu Gott,
er hilft mir:
Vor ihm muss ich nicht an mir verzweifeln.
In meinen Dunkelheiten kommt er zu mir.
Er fängt mich immer wieder auf.
Auf ihn werfe ich die Last meiner Sorge.
Er ist mein Friede mitten in der Angst.
Zu ihm hoffe ich über den Tod hinaus.
Seine Worte machen meine Stille gut,
er hilft mir.

(aus Gebetsmappe der Burg Altpernstein)

 

Ein neuer Anfang

Heute kann ein neuer Anfang sein,
wenn wir ruhig werden,
uns selbst zuhören,
wahrnehmen, was wir wünschen,
was wir brauchen,
was wichtig und wesentlich ist.

Heute kann ein neuer Anfang sein,
wenn wir aufeinander zugehen,
uns zeigen, wie wir sind:
stark und verletzlich,
wenn wir Wünsche darlegen,
die Bedürfnisse anmelden,
zu den Grenzen stehen.

Heute wird ein neuer Anfang sein,
wenn wir an uns glauben,
uns ernst nehmen
und wachsen lassen,
was in uns angelegt ist.

 

Stand: 22.07.2017

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