21.01.2015

Blutspenden in Oberndorf

 

Wir bitten alle Mitbürger/Innen im Alter ab dem 18. Lebensjahr herzlich, sich an unserer geplanten Blutspendeaktion zu beteiligen.
Sie haben alle in der Tagespresse und im ORF gesehen, gehört und gelesen, wie dringend das Rote Kreuz Blutspender benötigt. Wir haben daher in Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst des Roten Kreuzes, eine Blutspendeaktion organisiert und bitten Sie nochmals, durch Ihre Beteiligung, einen Beitrag für Ihre leidenden Mitmenschen zu leisten (Unfälle, Operationen, schwere Geburten und Krankheiten).

 

Z E I T: 17:00 bis 20:00 Uhr

O R T:  Aula der Volksschule Oberndorf in Tirol

 

1. Wer darf Blut spenden?
Jeder Mensch ab dem 18. Lebensjahr . Das bisherige Alterslimit von 65 Jahren wurde aufgehoben. Zu beachten ist aber, dass Erstspender nicht älter als 60 Jahre sein dürfen und dass die letzte Blutspende nicht länger als zehn Jahre zurückliegen darf. Über die Zulassung zur Blutspende entscheidet immer der Abnahmearzt bei der Blutspendeaktion vor Ort.


2. Was ist zur Blutspende mitzubringen?
Laut Blutsicherheitsgesetz ist bei Erstspendern/Innen ein Lichtbildausweis (z.B. Personalausweis, Führerschein..) mitzubringen und bei Mehrfachspendern/Innen der Blutspenderausweis.


3. Welche persönlichen Vorteile bringt eine Blutspende mit sich?
Bei jedem Blutspender/In wird die Blutgruppe und der Rhesusfaktor bestimmt (das bedeutet, dass bei einem Unfall schneller geholfen werden kann). Außerdem werden bei jedem Blutspender/In, als kleine Gesundheitskontrolle, unten angeführte Untersuchungen gemacht.

 

a. Blutdruckmessung
b. Körpertemperaturmessung
c. Hämoglobinbestimmung
d. 2 Leberfunktionsproben
e. Antikörpersuchtest
f. Lues-Serumprobe
g. HIV-Test (AIDS)
h. Neopterinbestimmung
i. Cholesterinbestimmung
j. PSA – Prostata Vorsorgeuntersuchung

 

Über die angeführten Untersuchungen erhalten Sie eine schriftliche Befundmitteilung.

 

4. Jedem Spender/Innen werden 400 bis 500 ccm Blut entnommen. Diese Spende ist vollkommen unschädlich und schmerzlos. Sie kann sogar gesundheitsfördernd sein.


5. Wer darf NICHT spenden?
a. Wer einmal an Tuberkulose oder Malaria erkrankt war.
b. Wer innerhalb des letzten Jahres eine große Operation an sich vornehmen lassen musste.
c. Wer einmal an Gelbsucht (Hepatitis B, C od. unklaren Ursprungs) erkrankt war.
d. Wer innerhalb der letzten 4 Wochen eine infektiöse Erkrankung (auch grippaler Infekt, Fieberblase) durchgemacht hat.

 

W I C H T I G E R H I N W E I S !!!

Um allen Missverständnissen vorzubeugen, stellen wir fest, dass es im Rahmen einer Blutspende unmöglich ist, mit dem HIV-Virus (AIDS-Erreger) infiziert zu werden, da seit eh und je Einmalnadeln und Einmalbeutel verwendet werden.

 

Mit Ihrer Spende helfen Sie mit, Menschenleben zu retten:

Gib 1/2 Liter deines Blutes, eine Viertelstunde deiner Zeit und du rettest ein Menschenleben, vielleicht das eigene!

 


 

Prostatakrebsvorsorge

Der Prostatakrebs ist heute der häufigste Krebs bei Männern.

 

Prostatakrebs kann vollständig geheilt werden, wenn er in einem frühen Stadium erkannt wird. Aus diesem Grunde ist eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung sehr wichtig.

 

Heute steht für die Prostatakrebsvorsorgeuntersuchung ein einfacher und zuverlässiger Bluttest zur Verfügung.

 

Die Klinik für Urologie führt in Zusammenarbeit mit der Tiroler Ärztekammer ein Tirol weites Untersuchungsprogramm zur Früherkennung von Prostatakrebs durch, an dem alle Männer ab dem 40. Lebensjahr kostenlos teilnehmen können.

 

Für diese Prostatavorsorgeuntersuchung genügt es, daß Sie sich Blut abnehmen lassen, das dann in der Urologischen Klinik untersucht wird.

 

Bluttest für die Früherkennung des Prostatakrebses

Wenn ein Krebs vorhanden ist, so wird vermehrt Prostata spezifisches Antigen (PSA) in die Blutbahn abgegeben und kann dort mit Hilfe einer Laborbestimmung nachgewiesen werden.

 

Erhöhter PSA-Wert

Nicht jeder erhöhte PSA-Wert ist gleichbedeutend mit der Diagnose Prostatakrebs, denn auch bei Entzündungen und gutartigen Prostatavergrößerungen kann dieser Wert erhöht sein. Bei einem erhöhten Wert des Prostata spezifischen Antigens werden weitere Untersuchungen durchgeführt, um die Ursache für den Anstieg des PSA-Wertes zu finden.

 

Behandlung des Prostatakrebses

Wird durch die Vorsorgeuntersuchung ein Prostatakrebs in einem Frühstadium erkannt, so kann er durch Entfernung der Prostata geheilt werden. Die heutige Operationstechnik macht es möglich, diese Operation schonend durchzuführen, so dass die Sexualfunktion erhalten werden kann.

 

Für weitere Informationen steht eine eigens dafür eingerichtete Leitstelle, das „Prostatatelefon“, von Montag bis Freitag von 8:00 – 16:00 Uhr zur Verfügung.

 

Telefonnummer : (0512) 5042 4874
Adresse: Universitätsklinik für Urologie
Anichstr. 35
6020 Innsbruck

 

Stand: 31.12.2015

Kontakt

Gemeinde Oberndorf
Josef-Hager Straße 15
A-6372 Oberndorf in Tirol
Tel.: 05352 629 10
gemeinde@oberndorf.tirol.gv.at

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