Frauenwallfahrt am 27.04.2013

Die Oberndorfer Frauenwallfahrt 2013 führte uns nach Reith ins Alpbachtal.

 

Hier hat die Familie Stoll in Eigenregie eine Kapelle - die Rosenkranzkapelle - gebaut.

Angefangen hat alles mit einem kleinen Bildstock, den der damalige Jungbauer 1976 für seine Eltern errichtete.

 

1983 begann er, den Bildstock in eine Kapelle zu erweitern. Im Jahr 1984 entschloss er sich komplett gegen seinen Willen (er fühlte sich berufen, in einen Orden einzutreten), aber aus Liebe zu seinen Eltern, sein Lebensziel aufzugeben und Bauer zu werden. Zwei Dinge hat er sich als Ersatz für den Klostereintritt vorgenommen: Erstens den Bau einer größeren Kapelle und zweitens ab seinem 50sten Lebensjahr täglich den Rosenkranz zu beten.

 

Durch einen Wink vom Himmel - bei Holzarbeiten brach ein Baum und schlug knapp neben dem Bauern ein, der diesen "Unfall" ohne Kratzer überstand - begann die Familie Stoll das Rosenkranzbeten bereits 5 Jahre früher als vorgenommen.

 

Seit 30 Jahren arbeitet der Bauer - unterstützt von seiner Familie - nun schon an der Kapelle, um dort einen Ort der Ruhe und des Gebets zu schaffen.

 

Nach der Besichtigung der Kapelle und einer Messe, die von Koop. Peter RALF gehalten wurde, fuhren wir zu einem köstlichen Mittagessen zum Kirchenwirt ins Dorfzentrum.

 

Im Anschluss daran führte uns der Ausflug zum Hildegard von Bingen Garten in Reith. Der 1. Schau- und Erholungsgarten nach Hildegard von Bingen wurde im Jahr 2011 vom Hildegardverein Reith erreichtet.

Das Besondere an dieser blühenden Oase ist, dass das Projekt großteils durch Freiwillige Spenden finanziert wurde une eine Gruppe von einheimischen Frauen die gesamte Bepflanzung mit viel Liebe zum Detail in mühsamer Kleinarbeit eigenhändig durchgeführt hat.

 

Nach einer sehr anschaulichen und lehrreichen Führung hatten wir noch die Gelegenheit im Hildegard von Bingen Laden das eine oder andere Elexir zu erwerben.

 

Zum Abschluss stärkten wir uns noch in einem Kaffee mit der einen oder anderen kalorienreichen Köstlichkeit bevor es wieder zurück nach Oberndorf ging.


 

Impressionen

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Ein Gedicht, das zum Nachdenken anregt - gefunden in der Rosenkranzkapelle:

 

AM SONNTAG ...

 

Wo bleibt Gottes Ehr'?

Sind viele Kirchen jetzt halb leer.

Die Glocke ruft zum heiligen Ort,

doch muss man weg zu Spiel und Sport.

Mit Reisebus und mit der Bahn,

kein Gottesdienst im Tagesplan.

Der eine rast im Auto durch die Welt,

der andere sein Feld bestellt.

Der Dritte werkt an seinem Haus,

so treibt man Gottes Segen aus.

Ist SONNTAG nicht mehr Tag des Herrn,

erlischt dem Leben Stern um Stern.

Fällt eins, zieht's andere mit hinein.

Ist Gottes Wille nicht mehr Norm,

verliert das Leben Halt und Form.

 

Macht man zur rechten Zeit nicht kehrt,

wird man auf andere Weis' belehrt.

Es löst sich alle Ordnung auf,

das Unheil nimmt nun seinen Lauf.

Nicht Gott lässt seine Welt im Stich,

nein, umgekehrt verhält es sich.

Vergessen ist, der für uns litt,

d'rum folgt der Fluch auf Schritt und Tritt.

Und einmal kommt das End, oh Christ!

Was dann?

Der Herr dein Richter ist.

Ja, in den Himmel wächst kein Baum.

Glück ohne Gott -

das bleibt ein Traum.

 

Pfarrer Franz Jetschgo (1993)

Stand: 25.05.2013

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Gemeinde Oberndorf
Josef-Hager Straße 15
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Tel.: 05352 629 10
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