Heizkostenzuschuss 2012/2013

Das Land Tirol gewährt für die Heizperiode 2012/2013 nach Maßgabe der folgenden Richtlinie einen einmaligen Zuschuss zu den Heizkosten.

 

Antrags- bzw. zuschussberechtigter Personenkreis:

  • PensionistInnen mit Bezug der geltenden Ausgleichszulage /Ergänzungszulage
  • BezieherInnen von Pensionsvorschüssen
  • BezieherInnen von Notstandshilfe (AMS)
  • AlleinerzieherInnen mit mindestens einem im gemeinsamen Haushalt lebenden unterhaltsberechtigten Kind mit Anspruch auf Familienbeihilfe
  • Ehepaare bzw. Lebensgemeinschaften mit mindestens einem im gemeinsamen Haushalt lebenden unterhaltsberechtigten Kind mit Anspruch auf Familienbeihilfe


Nicht antrags- bzw. zuschussberechtigt sind:

  • BezieherInnen von laufenden Mindestsicherungs-bzw. Grundversorgungsleistungen, welche die Übernahme der Heizkosten als Mindestsicherungs- bwz. Grundversorgungsleistung erhalten
  • BewohnerInnen von Alten- und Pflegeheimen, SchülerInnen- und StudentInnenheimen

 

Für die Antragstellung gelten folgende Netto-Einkommensgrenzen:

  • € 820,00 pro Monat für allein stehende Personen
  • € 1.240,00 pro Monat für Ehepaare und Lebensgemeinschaften
  • € 200,00 pro Monat zusätzlich für jedes im gemeinsamen Haushalt lebende unterhaltsberechtigte Kind mit Anspruch auf Familienbeihilfe
  • € 420,00 pro Monat für die erste weitere erwachsene Person im Haushalt
  • € 260,00 pro Monat für jede weitere erwachsene Person im Haushalt

 

Das monatliche Einkommen ist ohne Anrechnung der Sonderzahlungen (13. und 14. Gehalt) zu ermitteln. Einkommen, die nur 12 x jährlich bezogen werden (Unterhalt, AMS-Bezüge, Pensionsvorschuss,Kinderbetreuungsgeld), sind auf 14 Bezüge umzurechnen.

 

Bei der Ermittlung des monatlichen Einkommens sind anzurechnen:

  • Eigen-/Witwen-/Waisenpensionen
  • Unfallrenten
  • Pensionen aus dem Ausland
  • Einkünfte aus selbstständiger und nicht selbstständiger Arbeit (Lohn, Gehalt)
  • Leistungen aus der Arbeitslosen- und Krankenversicherung
  • Studienbeihilfen, Stipendien
  • Einkommen aus Vermietung und Verpachtung
  • Kinderbetreuungsgeld und Zuschüsse zum Kinderbetreuungsgeld
  • erhaltene Unterhaltszahlungen und -vorschüsse/Alimente
  • Nebenzulagen

 

Bei der Ermittlung des monatlichen Einkommens sind nicht anzurechnen bzw. in Abzug zu bringen:

  • Pflegegeldbezüge
  • Familienbeihilfen
  • Wohn- und Mietzinsbeihilfen
  • zu leistende Unterhaltszahlungen/Alimente, soweit sie gerichtlich festgelegt sind
  • Witwengrundrenten nach dem KOVG
  • Beschädigtengrundrente nach dem KOVG einschließlich der Erhöhung nach § 11 Abs. 2 und 3 KOVG

 

Höhe des Heizkostenzuschusses

Die Höhe des Heizkostenzuschusses beträgt einmalig € 200,00 pro Haushalt.

 

Verfahren

Um die Gewährung eines Heizkostenzuschusses ist unter Verwendung des vorgesehenen Antragsformulars im Zeitraum vom 2. Juli bis 30. November 2012 bei der jeweils zuständigen Wohnsitzgemeinde anzusuchen.

 

Die Gemeinden leiten diese Anträge nach Prüfung auf Vollständigkeit der Angaben und deren Bestätigung an das Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Soziales, Bereich Unterstützung hilfsbedürftiger TirolerInnen, Michael-Gaismair-Str. 1, 6020 Innsbruck, weiter.

 

Für PensionistenInnen mit Bezug der Ausgleichszulage, die im vergangenen Jahr einen Antrag gestellt und einen Heizkostenzuschuss des Landes bezogen haben, ist eine gesonderte Antragstellung nicht erforderlich. Für diesen Personenkreis stellt die Verwaltung des Landes der zuständigen Gemeinde eine entsprechende Personenliste zur Verfügung. Die Gemeinden haben die Richtigkeit der Angaben und die Anspruchsberechtigung für den Heizkostenzuschuss hinsichtlich der in der Liste angeführten Personen entsprechend den Vorgaben dieser Richtlinie zu prüfen und die Liste mit der entsprechenden Bestätigung dem Land zu retournieren.

 

Personen, die in der Stadtgemeinde Innsbruck ihren Wohnsitz haben, haben diesen Antrag im Zeitraum vom 2. Juli bis 30. November 2012 beim Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Soziales, Bereich Unterstützung hilfsbedürftiger TirolerInnen, Michael-Gaismair-Str. 1, 6020 Innsbruck, Zimmer 125, Tel. 0512/508/3692 oder 3693, Fax 0512/508/3695, E-Mail tiroler.hilfswerk@tirol.gv.at einzubringen.

 

Diese Dienststelle nimmt nach Prüfung der Anträge und Angaben die Auszahlung vor.

 

Dem Ansuchen sind folgende Unterlagen in Kopie anzuschließen:

  • Einkommensnachweis (aktueller Pensionsbescheid, aktueller Lohn- oder Gehaltszettel, aktuelle Bezugsbestätigung - AMS, TGKK, Unterhalt, Alimente)
  • Nachweis über den Bezug der Familienbeihilfe (bei Kindern)
  • Bestätigung der Wohnsitzgemeinde am Antragsformular
  • Antragsteller aus Innsbruck - Meldebestätigung

 

Stand: 12.12.2012

Kontakt

Gemeinde Oberndorf
Josef-Hager Straße 15
A-6372 Oberndorf in Tirol
Tel.: 05352 629 10
gemeinde@oberndorf.tirol.gv.at

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