Herz-Jesu-Sonntag

Das Herz-Jesu-Fest wird in der katholischen Kirche am Freitag in der Woche nach Fronleichnam gefeiert. Es hat seine Wurzeln in der mittelalterlichen Christusfrömmigkeit, welche sich auf das Herz des Erlösers Jesus Christus konzentrierte. Nach den Visionen der Nonne Margareta Maria Alacoque wurde es auf den jetzigen Termin festgelegt.


Im Mittelpunkt der Herz-Jesu-Verehrung steht das am Kreuz durchbohrte Herz Jesu. Nach katholischer Lehre wurde die Kirche aus dieser Seitenwunde Jesu geboren.


Herz-Jesu-Bruderschaften, Ordensgemeinschaften und Genossenschaften machten die Herz-Jesu-Verehrung zum Zentrum ihrer Spiritualität und drücken die auch in ihrem Namen aus, so die Missionare vom heiligsten Herzen Jesu. Sie wurden 1854 von Pater Jules Chaevalier in Issoudun bei Bourges gegründet. Die Missionsschwestern vom heiligsten Herzen Jesu wurden 1900 zur Unterstützung der Missionare gegründet.


Die katholische Kirche gewährt denjenigen Gläubigen vollkommenen Ablass, die das Jesu dulcissime gemeinsam (öffentlich) am Herz-Jesu-Fest beten.


Quelle: www.heiligenlexikon.de

 

Als die Tiroler 1796 die Schreckensnachricht von den heranrückenden französischen Truppen erhielten, kamen die Mitglieder des Ausschusses der Landstände in Bozen zu Beratungen zusammen. Der Stamser Abt Sebastian Stöckl machte den Vorschlag, das Land dem "Herzen Jesu" anzuvertrauen und so um besonderen göttlichen Beistand zu bitten. Der Vorschlag wurde mit großer Freude aufgenommen. Die Vertreter der Landstände legten für das ganze Land ein feierliches Gelöbnis ab, das Fest des Heiligsten Herzen Jesu alljährlich feierlich zu begehen.

 

Bereits wenige Tage später wurde das Versprechen erstmals im Dom von Bozen eingelöst. Als Andreas Hofers Truppen dann in der Schlacht bei Spinges 1797 überraschend gegen die Franzosen und die Bayern siegten, wurde der Herz-Jesu-Sonntag zum hohen Feiertag.

 

Quelle: www.kathpress.at

 



 

Impressionen

Einzug der Schützenkompanie
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abgeholt von der Bundesmusikkapelle
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begleitet vom Knappenverein
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und vom Singkreis
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und von den Damen in Tracht
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Fahnengruß
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Josef-Hager-Denkmal
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Hptm. Josef Strobl
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Salve
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Stand: 31.07.2017

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