Hubertusmesse

Am 06.10. feierte die Jägerschaft Oberndorf den Hl. Hubertus. Zelbriert wurde die Messe von Dekan Dr. Johann Trausnitz. Für die musikalische Umrahmung sorgte ein Bläserquartett der Bundesmusikkapelle Oberndorf.

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Der hl. Hubertus gehört mit den hll. Antonius, Quirinus und Cornelius zu den sogenannten „vier heiligen Marschällen Gottes“ und wird mancherorts auch zu den vierzehn Nothelfern gerechnet, sein Attribut ist ein Hirsch mit einem Kruzifix im Geweih.


Aus dem Mittelalter ist die Hubertuslegende überliefert, wonach der Heilige auf der Jagd vom Anblick eines prächtigen Hirsches mit einem Kruzifix zwischen den Sprossen des Geweihs bekehrt wurde. Deshalb wird Hubertus als Schutzpatron der Jagd angesehen. Außerdem gilt er als Patron der Hunde und als Helfer gegen Tollwut, der Schützen und Schützenbruderschaften, der Kürschner, Metzger, der Metallbearbeiter, Büchsenmacher, Optiker, Mathematiker und Hersteller von mathematischen Geräten.


Dem Gedächtnis des Heiligen widmete man Bauwerke wie Hubertuswarte, Hubertusburg, Schloss Hubertusstock, Hubertuskirchen oder Hubertusbrunnen. Am Hubertustag finden alljährlich große Hubertusjagden statt, oft verbunden mit der Feier von Hubertusmessen. Obwohl Hubertus von Lüttich nicht im Evangelischen Namenkalender geführt wird, kann der Hubertustag aufgrund seiner hohen traditionellen Bedeutung auch mit einem evangelischen oder ökumenischen Gottesdienst gefeiert werden.


Nach Hubertus benannt sind verschiedene Studentenverbindungen, so etwa die Corps Hubertia München und Corps Hubertia Freiburg.


Am Hubertustag gesegnetes Salz, Brot und Wasser sollte gegen Hundebisse schützen, außerdem sollten auch die Hunde selbst dadurch vor Tollwut geschützt werden. Es wurden Hubertusschlüssel zur Behandlung und Vorbeugung gegen Tollwut verwendet.

 

Quelle: de.wikipedia.org

Stand: 09.12.2015

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