ORF Radio Tirol vom 11.02.2012

Raum Kitzbühel setzt auf Fernwärme   Seit Jahren bezieht die Gemeinde St. Johann die Wärmenergie vom Holzwerk Egger. Nun soll auch die Nachbargemeinde Oberndorf davon profitieren. Im nur wenige Kilometer entfernten Kitzbühel will man ebenfalls auf Fernwärme umsteigen. 2007 hat man in St. Johann mit der Fernwärme begonnen, mittlerweile versorgt die Ortswärme St. Johann 500 Gebäude in der Gemeinde mit heißem Wasser. Über ein rund 68 km langes Rohrleitungssystem fließt das Wasser direkt in die Heizräume der angeschlossenen Häuser. Damit spart die Gemeinde St. Johann mehr als 12.000 Tonnen Kohlendioxid im Jahr. Und die Bewohner sparen Geld, nämlich bis zu 40 Prozent im Vergleich zu Heizöl. Anfragen aus der Bevölkerung Jetzt will auch die Klimaschutzgemeinde Oberndorf ans Netz, sagt Bürgermeister Hans Schweigkofler: „Es gab immer mehr Anfragen aus der Bevölkerung“, so der Bürgermeister. Schon im Sommer soll mit dem Leitungsbau begonnen werden, im kommenden Winter werden die ersten Häuser angeschlossen sein. „Vorerst betrifft es die Bereiche mit den großen Abnehmern, wie zum Beispiel Hotels.“ Fernwärme auch in Kitzbühel Auch in Kitzbühel will man künftig günstige Wärme anbieten, mittels Ringleitung und über mehrere Baustufen. Begonnen wird mit einer Hackschnitzelheizung in einem Bereich, wo viele öffentliche Gebäude stehen, erklärt Gemeinderat Hermann Huber. Dazu wird das Heizhaus in der Hauptschule umgebaut. Bereits im Oktober will die Gamsstadt mit der ersten Bauphase ans Netz gehen, die dann stufenweise erweitert werden soll.
Stand: 04.06.2012

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