Kriegerdenkmal

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Auch Oberndorf hatte im Ersten Weltkrieg (1914 - 1918) Opfer zu beklagen. Diesen 33 Personen zu Ehren wurde das Kriegerdenkmal errichtet. Schon ein Jahr nach Kriegsende wurde die Umsetzung beschlossen und der Gestalter Leopold Seeber aus Innsbruck dafür gewonnen. Die feierliche Denkmalweihe erfolgte am 23. Oktober 1921, sein Platz war damals aber noch ein anderer: direkt vor der Kirche. 

Nach dem Zweiten Weltkrieg musste das Denkmal leider um 57 gefallene und vermisste Oberndorfer ergänzt werden. Die Versetzung an den heutigen Standort erfolgte 1964 aus Gründen der Verkehrssicherheit. Das Verkehrsaufkommen von PKW und LKW direkt durch den Ort wurde von Jahr zu Jahr größer und die heutige Umfahrung erst 1984 freigegeben. 

Leopold Seebers Skulptur steht auf einem Sockel, worüber ein Lorbeerkranz zu erkennen ist – ein Symbol für Ruhm und Ehre. Ganz oben auf der Steinsäule sitzt ein Adler mit angelegten Schwingen. Der Vogel kann symbolisch sowohl für den Aufstieg in den Himmel aber auch für die Unsterblichkeit stehen. 

Oberndorfs Ortschronist Franz Burger schloss sein Kapitel über das Kriegerdenkmal mit den zeitlosen Worten: „Möge es der Jugend unseres Dorfes erspart bleiben, jemals in den Krieg ziehen zu müssen.“ Nicht vergessen werden sollen an dieser Stelle aber auch alle zivilen Opfer der beiden Kriege.

Eine Statue in einem Park

Ein Gebäude mit einem Turmeine Statue einer Person mit Bart und Schnurrbarteine steinerne Statue mit dem Gesicht einer PersonText, Briefein Stein mit Schrift daraufdie Statue eines Vogels


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